Dieses Jahr war vom 12.08 auf den 13.08 wieder Sternschnuppen-Nacht


 Die meiste Arbeit an diesen Bildern besteht aus warten. Zuerst möchte ich Tony Northrup für das tolle Tutorial danken. Um es auf Deutsch nochmal zu erklären:

Zuerst muss man den Fokus auf unendlich stellen, also ein probe Bild machen, und schauen ob die Sterne auch scharf sind. Wenn dass der Fall ist, sollte man ein Schwarzbild machen, also die Kamera mit der Verschlusskappe bedecken, um ein Bild vom natürlichen rauschen der Kamera zu erhalten. Damit kann das Programm später dann Staubflecken oder sonstiges entfernen.

Um möglichst einfach das Bild zu machen, braucht man einen Fernauslöser mit einrast Funktion, der ein Bild nach dem anderen schießt.


Die Einstellungen

Ich hatte jetzt eine Belichtungszeit von 30s bei Blende 5. Bei Sternbildern, ist es nicht schlimm, wenn die Blende so klein ist, da die Sterne alle „gleich“ weit entfernt sind relativ zur Kamera. Der Iso wert sollte um das Bildrauschen zu vermeiden möglichst klein gehalten werden. Am besten manuell auf 100-400 stellen.

Mithilfe der einrast Funktion habe ich das ganze dann 20 min laufen lassen. Wenn man das ganze noch länger laufen lässt, wird der Effekt noch besser. Doch am besten wird das Bild, wenn man noch etwas im Vordergrund hat, da bei uns aber durch den Flughafen und die großen Städte die Lichtverschmutzung so groß ist, sehen die Bilder dann nicht mehr schön aus.


Das Ergebnis

Startrails Startrails


Arbeit am PC

Die meiste Arbeit steckt hier im PC. Das von mir verwendete Programm war StarStiX. Ich habe im Modus Lücken füllen gearbeitet, und vorher die Einzelbilder über die Einstellungen-Synchronisation in Lightroom bearbeitet. Da es nur ein spontanes Projekt war sind die Bilder leider etwas verschwommen, und deshalb habe ich auf eine Photoshop Nachbearbeitung verzichtet.

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